Berufsbegleitender Lehrgang:

Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen (FLA)

Bewerbung ist absofort möglich – Frühbucherrabatt für die ersten 8 Anmeldungen

Für berufserfahrene Mitarbeitende aus gemeinnützigen Organisationen und Berater/-innen für den Non-Profit-Bereich, die sich für den Verantwortungsbereich Fördermittelakquise fundiert und praxisorientiert qualifizieren möchten, gibt es ein passendes Weiterbildungsangebot. Im Rahmen eines 12-monatigen berufsbegleitenden Lehrgangs erhalten die Lehrgangsteilnehmenden von renommierten Förderexperten das notwendige Know-how, um Förderprojekte erfolgreich initiieren, beantragen und umsetzen zu können.

Das Potenzial an Fördermitteln für gemeinnützige Aktivitäten in Deutschland ist deutlich höher als die Möglichkeiten durch Spenden oder durch Sponsoring. Schätzungen gehen von 30 bis 40 Mrd. Euro aus, die jährlich für gemeinnützige Aktivitäten in Form von Fördermitteln bereitgestellt werden.

Insbesondere in mittleren und größeren Organisationen des gemeinnützigen Sektors gibt es einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die sicherstellen, dass diese Fördermöglichkeiten tatsächlich für die Finanzierung der eigenen Arbeit genutzt werden können:

  • In einem Teil der Non-Profit-Organisationen werden neue Stellen geschaffen, die die Mittelbeschaffung zentral koordinieren und vorantreiben sollen.
  • Bei anderen Trägern, die sich das Thema bereits erschlossen haben, steht ein Generationswechsel an. Die ältere Generation mit hohem Wissen in der Fördermittelakquise geht in den Ruhestand, ein entsprechender Wissenstransfer ist häufig nicht gewährleistet.
  • Hinzukommt die Tatsache, dass die Fluktuation in diesem Bereich häufig sehr hoch ist, da viele Organisationen nicht die organisatorischen und strategischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fördermittelakquise schaffen können.

Marlene Schmitz (Fördermittelberatung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.): Der Kurs hat meine Erwartungen erfüllt. Der sehr gute und auch strategische Überblick über den gesamten Fördermittel-Markt – in Verbindung mit den nötigen Handwerkszeug im Umgang mit Förderern – hat mein Wissen verfestigt und erweitert. Hervorzuheben ist, dass die Studienaufgaben sich an meiner realen Arbeitswelt orientieren, so dass sich der Lehrgang in die praktische Arbeit gewinnbringend integrieren lässt.


Bis 2019 fehlte in Deutschland eine fundierte Ausbildung für Fördermittelverantwortliche speziell von gemeinnützigen Organisationen, die alle privaten und öffentlichen Förderbereiche berücksichtigt. Mit verschiedenen Fördermittel- und Fundraisingexperten haben wir unter dem Dach der Förderlotse Akademie einen Lehrgang entwickelt, der Menschen, die sich für das Berufsfeld Mittelakquise qualifizieren möchten, eine passende Weiterbildung anbietet.

Ziele des Lehrgangs
  • Die Teilnehmer/-innen lernen alle praktischen Aspekte in der operativen Fördermittelakquise kennen und können diese erfolgreich anwenden.
  • Sie erwerben das Know-how, die strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Mittelakquise in ihrer Organisation aufzubauen.
  • Damit können Sie die zentrale Verantwortung und Koordinierung für die Akquise von Fördermitteln in mittelgroßen und großen Organisationen übernehmen.
  • Mit unserem qualifizierten Zertifikat weisen Sie Ihr Engagement für die eigene Weiterentwicklung nach. Mit dem Zertifikat haben Sie einen überzeugenden Nachweis für Ihre gefragte Fachqualifikation für den Arbeitsmarkt.

Zwei unserer Teilnehmer aus dem ersten Kurs in Aktion.


Maja Schauder (Fachbereichsleitung Soziale Arbeit; Johanniter-Unfall-Hilfe e.V; Regionalverband Kurhessen): Der Lehrgang hat meine Erwartungen erfüllt, mir aber auch immer wieder im vermeintlich Bekannten die Knackpunkte vor Augen geführt und mich damit überrascht.

Durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Organisationen und mit anderen Arbeitsschwerpunkten, erschließt sich mir mein Arbeitsfeld immer klarer.

Ich hatte viele kleinere und größere Aha-Erlebnisse, wo in meiner Arbeit Stellschrauben zum besseren Fördermittelmanagement liegen.


Zielgruppen und Voraussetzungen für den Lehrgang
Uns ist es wichtig, ein adäquates Lernniveau der Kursteilnehmer/-innen sicherzustellen. Der Lehrgang wendet sich an Personen mit Berufserfahrung (mindestens 2 Jahre), möglichst im gemeinnützigen Bereich:

  • Fach- und Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen mit Berufserfahrung z. B. in den Bereichen Fundraising, Finanzen und Controlling, Mittelbeschaffung, Projekt- und Geschäftsfeldentwicklung, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, operatives Sozialmanagement
  • Freie und angestellte Berater/-innen für den gemeinnützigen Bereich mit Schwerpunkten in den Bereichen Fundraising, Finanzierung und Mittelakquise, Projekt- und Organisationsentwicklung, Strategie
  • Quereinsteiger/-innen, die umfangreiche Berufserfahrung in vergleichbaren Aufgabenstellungen mitbringen.

Die Teilnehmenden des ersten Kurses bei der Präsentation einer Gruppenarbeit

Die Inhalte des Lehrgangs lassen sich für alle gemeinnützigen Bereiche nutzen: Soziales und Gesundheit; Bildung und Qualifizierung; Umwelt- und Klimaschutz; Kunst und Kultur; Entwicklungszusammenarbeit und Internationales.


Sr. Birgit Baier (Missionsprokur der Don Bosco Schwestern Essen): Auch die bunte Mischung der Teilnehmer*Innen aus den ganz Deutschland und aus verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen ist ein echter Reichtum und Schatz, weil Erfahrungen ausgetauscht werden können.


Bei der Anmeldung überprüfen wir, ob die potenziellen Teilnehmenden eine ausreichende Vorerfahrung mitbringen oder ob zuerst andere Qualifizierungsmöglichkeiten zu empfehlen sind. Im Zweifelsfall beraten wir Sie gerne telefonisch.

Der Lehrgang wendet sich nicht an:

  • Verantwortliche aus dem gewerblichen Wirtschaftsbereich
  • Berufseinsteiger/-innen
  • Fach- und Führungskräfte, die sich einen allgemeinen Überblick über das Thema Fördermittelgewinnung verschaffen möchten.
  • Teilnehmende, die sich nicht aktiv in die Präsenzphasen einbringen möchten und für die es nicht möglich ist, wöchentlich etwa 3 bis 4 Stunden für das Selbststudium aufzubringen.
Aufbau des Lehrgangs
  • Der Lehrgang ist berufsbegleitend für einen Zeitraum von 12 Monaten ausgelegt.
  • Die Lehrgangsgruppe umfasst maximal 18 Teilnehmende. Mit dieser Gruppengröße ist die aktive Beteiligung und der intensive Austausch untereinander sichergestellt.
  • Es gibt sowohl Präsenzphasen als auch Selbstlernphasen (Konzept ‚Blended-Learning‘).

In den Präsenzphasen besteht die Möglichkeit an den eigenen Projekten zu arbeiten, wie hier zwei Teilnehmerinnen aus dem ersten Kurs.

  • Das notwendige Grundlagenwissen wird in Form von lehrgangsbegleitenden Online-Schulungsmodulen im Umfang von zehnmal 90 Minuten vermittelt.
  • Die Lehrgangsteilnehmer können das Gelernte in betreuten Transferarbeiten vertiefen.
  • Der wöchentliche Lernaufwand im Rahmen des Selbststudiums beträgt ca. 3 bis 4 Stunden.
  • Die Präsenzphasen werden in vier Schulungsblöcken mit einer Dauer von je 3 Tagen organisiert. In den Präsenzphasen steht das praktische Anwenden der vermittelten Fachkompetenzen in Form von Einzel- und Gruppenarbeiten und Case Studies im Mittelpunkt. Referenten aus verschiedenen Bereichen geben dabei Einblick in die praktische Arbeit der Fördermittelakquise. Zwischen den Präsenzphasen wird das Gelernte im Rahmen von Hausarbeiten auf die eigene Praxis übertragen.
  • Es besteht die Möglichkeit, Studienaufgaben bewerten zu lassen und eine mündliche Abschlussprüfung abzulegen.
Das meinen unsere Teilnehmenden

In den folgenden Videos bekommen Sie einen Eindruck aus erster Hand. Aktivieren Sie den Play-Button.

Qualifiziertes Zertifikat der Förderlotse Akademie
  • Teilnehmer/-innen, die ihre drei Transferarbeiten (Umfang ca. 8–12 Seiten) bewerten lassen und die mündlichen Abschlussprüfung erfolgreich abschließen, erhalten ein qualifiziertes Zertifikat mit dem Titel „Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen der Förderlotse Akademie (FLA)“.
  • Teilnehmer/-innen, die keine Prüfungsleistung ablegen, erhalten ein Teilnahmezertifikat für den Lehrgang.

    Offizielle Kooperationspartner des Lehrgangs

Inhaltliche Schwerpunkte des Lehrgangs
  • Strategische Fördermittelakquise und die Schnittstellen zu den Bereichen Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Projekt- und Geschäftsfeldentwicklung, Finanzierung und Controlling
  • Förderbereiche für gemeinnützige Themen im Detail
    • Öffentliche Mittel von Bund, Ländern und Gemeinden
    • Europäische Mittel
    • Lotterien
    • Förderstiftungen
    • Förderfonds
  • Fördermittelüberblick für die einzelnen gemeinnützigen Sektoren
    • Soziales und Gesundheit
    • Bildung und Qualifizierung
    • Umwelt- und Klimaschutz
    • Kunst und Kultur
    • Entwicklungszusammenarbeit und Internationales
    • Bürgerschaftliches Engagement
  • Operative Aspekte der Fördermittelgewinnung
    • Konzeption
    • Recherche
    • Antragstellung
    • Verhandlung und Vereinbarung
    • Umsetzung, Berichterstattung, Verwendungsnachweis, Abrechnung
    • Projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisatorische und strategische Aspekte der Fördermittelgewinnung
    • Netzwerk- und Lobbyarbeit
    • Projektmanagement
    • Einbindung der Fördermittelgewinnung in Strukturen und Prozesse der gemeinnützigen Organisation
    • Personal- und Organisationsentwicklung
    • Strategische Einbettung
    • Zusammenarbeit mit Führungskräften
    • Rechtliche Aspekte
  • Exkursionen zu wichtigen Organisationen des Förderbereichs (im Rahmen des letzten Präsenzblocks in Berlin)
    • Organisationen und Ansprechpartner aus den Bereichen Förderstiftungen, Politik und Verbände

In den Präsenzphasen gibt es Mittags immer eine gemeinsamen Power-Walk. In Zweiergruppen werden die Inhalte reflektiert.

Folgende Themen werden dagegen nicht abgedeckt:

  • Fördermittel für die gewerbliche Wirtschaft
  • Fördermittel für Forschung und Wissenschaft
  • Gesetzliche Regelfinanzierung von Aktivitäten (z. B. aus den Bereichen Bildung und Soziales)
  • Spenden und Sponsoring
Lehrgangsleitung und Dozententeam

Lehrgangsleiter Torsten Schmotz

Torsten Schmotz, Diplom-Kaufmann (Univ.), verfügt über mehr als sechzehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanzierung, Fördermittelakquise und Fundraising.

Als Fördermittelexperte gibt er sein umfangreiches Praxiswissen regelmäßig in Seminaren und Workshops weiter. Er ist Hochschuldozent u. a. an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und am MCI in Innsbruck. Als Berater unterstützt er namhafte Non-Profit-Organisationen bei der Gewinnung von Fördermitteln. In den letzten Jahren hat er sieben Fachbücher zum Thema veröffentlicht.

Ende 2009 gründete Torsten Schmotz die Agentur Förderlotse, die sich als erster unabhängiger Dienstleister auf die Fördermittelakquise ausschließlich für gemeinnützige Organisationen spezialisiert hat.

Lehrgangsleiter Bernd Kreh

Bernd Kreh ist Diplom-Religionspädagoge und hat 23 Jahre als Jugendbildungsreferent in evangelischen Jugendverbänden gearbeitet. Nach Abschluss der Fundraising Akademie (2002) als Fundraising-Manager hat der die Abteilung Förderwesen, Fundraising und Stiftungen in der Diakonie Hessen aufgebaut.

Daneben hat er als Stiftungsmanager (DSA) seit 2005 die Stiftung Diakonie Hessen mitkonzipiert und entwickelt und ist in der Verwaltung von inzwischen 25 Stiftungsfonds und Unterstiftungen tätig. In der Fundraising Akademie wirkt er als Dozent und Studienleiter. Aktuelle Schwerpunkte sind strategisches Fundraising, Stiftungscoaching und Fördermittelmanagement.


Rene Hanusa (Anlagenbuchhaltung und Fördermittel; Diakonieverein e.V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen): Die Lehrgangsleitung punktet durch Ihr Wissen im Förderdschungel. Für Fragen und Hilfestellungen auch außerhalb der Präsenzphasen haben Sie immer ein offenes Ohr.


Dozentinnen und Dozenten*

Angela Weiß ist seit 25 Jahren beim Diakonischen Werk Bayern beschäftigt und hat das Referat Förderwesen auf- und ausgebaut. Sie berät und begleitet diakonische Träger bei der Konzeptentwicklung und Antragstellung bei Soziallotterien und anderen Drittmittelgebern. Daneben hält sie Seminare zu verschiedensten Themen im Rahmen eines gelingenden Fördermittelmanagements. Sie verwaltet mehrere Nachlässe, unterstützt bei der Stiftungsrecherche und ist Fachfrau bei bautechnischen Fragen im Bereich der Antragstellung. Derzeit leitet sie das Projekt: Konzeptentwicklung für Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe im ländlichen Raum. Ihr Schwerpunkt im Rahmen des Lehrgangs ist die praktische Antragstellung bei den Soziallotterien.

Daniel Pichert arbeitet seit mehr als acht Jahren als Coach und Trainer für den gemeinnützigen Bereich. Seine Schwerpunktthemen sind Fördermittel, Fundraising und Projektmanagement. Er arbeitet unter anderen für die Stiftung Mitarbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Daniel Pichert war für zahlreiche Non-Profit-Organisationen und Verbände im Fördermittel-Fundraising und -management tätig, sowohl als Projektleiter als auch als Berater, und ist Autor der Bücher „Erfolgreich Fördermittel einwerben“ und „Werkzeugkiste Projektmanagement“. Das Thema Projektmangement in Förderprojekten ist auch der Schwerpunkt seines Moduls für unseren Lehrgang.

Andreas Bartels hat Erfahrung als Referent für Europäische Förderpolitik beim Bundesverband der AWO und bei der Diakonie Deutschland. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Integration von sozialpolitischen Fragestellungen in die europäische Förderpolitik. Als Mitglied im Bundesbegleitausschuss und Leiter der AG Strukturfonds der „Freien Wohlfahrtspflege“ unterstützt er die Sozialwirtschaft bei der Erschließung des Europäischen Sozialfonds ESF. Im Rahmen des Lehrgangs wird er  seine Erfahrungen bei der Verhandlung und Umsetzung des ESF-Partnerschaftsprogramms rückenwind + – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft (eine Kooperation der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales BMAS) und des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen EHAP berichten.

Friederike Vorhof berät als zertifizierte Managerin für öffentliche Fördermittel seit 2015 gemeinnützige Organisationen bei der Akquise von Förder- und Drittmitteln. Dabei recherchiert sie Fördermöglichkeiten, überprüft vorgefertigte Projektanträge auf Form und Inhalt bzw. übernimmt die Antragstellung. Zusätzlich gibt Sie Workshops und Seminare zum Thema Fördermittelakquise. Im Frühjahr 2017 erschien die 2. Auflage ihres Buches „Integration und Flüchtlingshilfe fördern lassen – Fördernde Stiftungen und Fonds, die sich in der Flüchtlingshilfe und Integration engagieren“. Frau Vorhof wird im Rahmen des Lehrgangs das Thema Förderung durch die Europäische Union am Beispiel des Europäischen Sozialfonds ESF in den Fokus stellen.

Alexander Ernst Spieth ist Senior-Partner und Leiter des PR- und Fundraisingbereichs bei <em>faktor – Die Social Profit Agentur in Stuttgart und Frankfurt. Er berät und unterstützt mit seinem Team gemeinnützige Träger und Organisationen bei der Gewinnung von Großspenden und Stiftungsförderungen. Der Arbeitsschwerpunkt liegt in Süddeutschland, Liechtenstein und in der Schweiz. Zu seinen Kunden zählen bspw. die Auerbach-Stiftung, die Universität Freiburg oder die Caritas Stiftung. Seit 20 Jahren ist er Lehrbeauftragter im Fach Kommunikationstheorie und angewandte Rhetorik u. a. an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. In den Lehrgang wird Alexander Spieth insbesondere seine Erfahrungen bei der persönlichen Ansprache von Privatgönnern und Vermögenden einbringen.

Evelyn Moeck hat eine juristische und betriebswirtschaftliche Ausbildung und leitet seit 2015 den Bereich der Drittmittelförderung im Diakonie Bundesverband. Sie verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Investitions- und Forschungsförderung nationaler und europäischer Programme. Nach Auslandsaufenthalten hat sie Berufserfahrung in der Investorenberatung gesammelt und maßgeblich in technologienahen Branchen gearbeitet. Seit 3 Jahren ist sie für die Wohlfahrtspflege tätig und in zahlreiche Bewilligungsausschüsse eingebunden. Sie hat den Bereich der Fördermittelbegleitung im Bundesverband aus- und umgebaut und bringt die Perspektive von Fördermittelgebern in den Kurs mit ein.

Ulrich T. Christenn ist evangelischer Pfarrer, Publizist und Sozialmanager. Seit 2016 leitet er das neu errichtete Zentrum für Drittmittel und Fundraising beim Diakonischen Werk Rheinland, Westfalen, Lippe – Diakonie RWL. Er war an verschiedenen Stellen im kirchlichen und diakonischen Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit tätig – von Kirchengemeinde bis zum Kirchentag. Als Referent für Ökumenische Diakonie ist er auch an Fundraising-Aktivitäten von großen Spendenmarken wie Brot für die Welt oder Diakonie Katastrophenhilfe beteiligt. Zudem ist er Mitglied in unterschiedlichen Vergabegremien und kennt somit auch die Geberseite.


Anninka Ebert (Studienleiterin, Bundesakademie für Kirche und Diakonie): Das Referent*innen-Team ist ausgesprochen vielseitig und fachlich sehr gut gewählt und inspirierend in ihren jeweiligen Fachgebieten.


Unsere Dozenten sind/waren Lehrbeauftragte an folgenden Hochschulen: Evangelische Hochschule Nürnberg, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Katholische Universität Ingolstadt-Eichstätt, Katholische Stiftungshochschule München (KSH), Universität Luxemburg, Hochschule Darmstadt und Management Center Innsbruck (MCI).

Dazu kommen weitere Experten/-innen zum Thema Fördermittelgewinnung in der Praxis.

*Bei der genauen Zusammensetzung des Dozententeams behalten wir uns im Einzelfall Änderungen vor.

Die Förderlotse Akademie und der Kooperationspartner Bundesakademie für Kirche und Diakonie

Die Förderlotse Akademie ist eine Unternehmung von Förderlotse Torsten Schmotz. Wir sind das erste unabhängige Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, das sich ausschließlich auf die Fördermittelakquise von gemeinnützigen Organisationen spezialisiert hat. In den letzten neun Jahren haben wir knapp 300 Seminare und Workshops mit über 4.000 Teilnehmenden zum Thema Fördermittelakquise durchgeführt und sieben Fachbücher herausgegeben.

Die Bundesakademie für Kirche und Diakonie ist offizieller Kooperationspartner für den „Lehrgang Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen“. Sie wird als Kooperationspartner auf den Zertifikaten für die Teilnehmenden genannt. Die in Berlin angesiedelte bundesweite Akademie für Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung. Sie bietet berufsbezogene Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie und generell an Fachkräfte der Sozialwirtschaft an und fördert die Fach-, Handlungs- und persönliche Kompetenz. Sie bringt sich in die sozialpolitischen Fragen und Diskussionen, in Fach- und Diakonie- und Kirchenfragen ein.

Studiengebühren, Frühbucherrabatt und Fördermöglichkeiten

Die Studiengebühr inklusive der Studienmaterialien, dem Mittagessen und der Pausenverpflegung für den Lehrgang beträgt pro Person 5.500 Euro.

Frühbucherrabatt:

Für die ersten acht bei uns eingehenden Bewerbungen, gewähren bei beim Zustandekommen eines Weiterbildungsvertrags für den Lehrgang einen einmaligen Rabatt von 10%, in Summe 550 Euro, auf die Studiengebühren.

Die (optionale) Prüfungsgebühr beträgt 700 Euro.

  • Das Kompaktseminar ist als Angebot der beruflichen Bildung nach § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuer befreit.
  • Die Studiengebühr wird in vier anteiligen Raten zu Beginn jeden Quartals in Rechnung gestellt.

Christoph Stöckmann (Stabsstelle Projektmanagement; AWO Bezirksverband Pfalz e. V.): Der Kurs erfüllt voll und ganz meine Erwartungen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist vollkommen O.K.


Für die Übernachtung bieten wir an den Veranstaltungsorten ein individuell abrufbares Zimmerkontingent in Mittelklassehotels an. Dieses muss von den Teilnehmenden direkt beim jeweiligen Tagungshaus/Hotel gebucht und bezahlt werden.

Fördermöglichkeiten
Finanzierung durch Ihren Arbeitgeber
Gemeinnützige Organisationen und Unternehmen benötigen das Know-how, wie sie Fördermittel für ihre Arbeit einwerben können. In einigen Organisationen werden neue Stellen geschaffen, in anderen steht ein Generationswechsel an und erfahrene Fachkräfte gehen verloren. Vor diesem Hintergrund ist es eine sinnvolle Entscheidung, im Rahmen der Personal- und Organisationsentwicklung in die eigenen Mitarbeitenden zu investieren.

Dafür gibt es gute Gründe:

  • Die Ausbildung kann berufsbegleitend gemacht werden.
  • Der Arbeitgeber profitiert dadurch, dass sich praktische Übungen direkt in Bezug auf die eigenen Aktivitäten realisieren lassen.
  • Die Fortbildung ist eine gute Möglichkeit zur Mitarbeiterbindung.
  • Durch die interne Personalentwicklung entfallen hohe Kosten für die Personalgewinnung und Einarbeitung von externen Bewerbern.
  • Durch die verbesserte Mittelakquise amortisieren sich die Fortbildungskosten innerhalb kurzer Zeit.
  • Die Kosten für die Fortbildung werden als betrieblicher Aufwand steuerlich berücksichtigt.
Finanzierung durch Förderprogramme
Es gibt einige staatliche Fördermöglichkeiten für berufliche Bildungsangebote durch Bund und Länder. Die Stiftung Warentest informiert auf ihren Seiten „Weiterbildung finanzieren über die verschiedenen Fördermöglichkeiten.
Steuerliche Absetzbarkeit
Wenn Sie eine Steuererklärung abgeben, gibt es in der Regel die Möglichkeit, mit den Ausgaben für die berufliche Weiterbildung Steuern zu sparen. Auch hier gibt die Stiftung Warentest einen guten Überblick.
Termine und Veranstaltungsorte des Lehrgangs

Der Start des dritten Durchgangs ist der 1. Oktober 2020.

Zu folgenden Terminen sind die Präsenzphasen geplant:

  • 25. bis 27. November 2020 in Frankfurt/Maintal
  • 27. bis 29. Januar 2021 in Siegburg/Bonn
  • 21. April bis 23. April 2021 in Würzburg
  • 16. bis 18. Juni 2021 in Berlin

Die Arbeitseinheiten der Präsenzblocks beginnen am ersten Tag um 9:00 Uhr und enden am letzten Tag um 15:00 Uhr.

Die Präsenzphasen finden in Tagungshäusern/Hotels der Mittelklasse statt. Wir werden ein Abrufkontingent an Einzelzimmern mit Frühstück reservieren. Die Kosten der Übernachtung mit Frühstück betragen zwischen 70 und 95 Euro. Sie können sich natürlich auch auf eigene Faust um die Übernachtung kümmern. Die genauen Informationen dazu erhalten Sie nach der Bestätigung Ihrer Anmeldung.

Anmeldung und Newsletter-Infoservice

Absofort können Sie sich für die Teilnahme am dritten Durchgang vom Oktober 2020 bis September 2021 bewerben. Nutzen Sie dazu bitte unser Bewerbungsformular:

Bewerbungsformular als Worddokument

Bewerbungsformular als PDF

Infobroschüre zum Lehrgang als PDF

Tragen Sie sich jetzt in unseren Newsletterservice ein, dann werden Sie rechtzeitig über alle Neuigkeiten zum dritten Durchgang des Lehrgangs informiert!

Weitere Informationen zum Lehrgang Fördermittelmanager/-in

Ich interessiere mich für weitere Informationen zum Lehrgang "Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen"

Natürlich können Sie sich bei Fragen an uns wenden.

Förderlotse Akademie
Buchenstraße 3
91564 Neuendettelsau

Fax: 09874- 322 474

E-Mail: info@fl-akademie.info

Livevorstellung des Lehrgangs

Da sich vieles mündlich besser erklären lässt als nur mit Text auf einer Internetseite, haben wir am 5. November 2019 ein kostenloses Webinar durchgeführt. Bernd Kreh und Torsten Schmotz haben dabei als Lehrgangsleitung das Qualifizierungsangebot genauer vorgestellt.

Für alle, die nicht live am Webinar teilnehmen konnten, gibt es hier die Videoaufzeichnung:

Hier können Sie die Folien zum Webinar herunterladen.

Folgende Fragen standen dabei im Mittelpunkt:

  • Welche sind die genauen Zielgruppen des Lehrgangs? Welche Vorerfahrungen sollte ich konkret mitbringen?
  • Welche Rolle spielt die Praxis im Lehrgang? Inwieweit kann man eigene aktuelle Projekte und Aufgaben in den Lehrgang einbringen?
  • Wie wird ein gleiches Wissensniveau bei den Grundlagen sichergestellt?
  • Welche inhaltlichen Schwerpunkte stehen bei den Präsenzphasen im Mittelpunkt?
  • Wie sind die Onlinelernmodule gestaltet? Wie können diese absolviert werden?
  • Wie viel Lernaufwand ist zu erwarten, insbesondere in den Selbstlernphasen?
  • Wie unterscheiden sich das „qualifizierte Zertifikat“ und das Teilnahmezertifikat? Welche Prüfungsleistungen müssen erbracht werden?
  • Was sind gute Argumente, um seinen Arbeitgeber von der Qualifizierung zu überzeugen?

 

Sorry, no posts matched your criteria.