Lehrgang Fördermittel

Der vierte Durchgang unseres berufsbegleitenden Lehrgangs:

Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen (FLA)

Direkt für die Praxis – Innovatives Blended Learning – Mit qualifiziertem Abschlusszertifikat

Das Potenzial an Fördermitteln für gemeinnützige Aktivitäten in Deutschland ist deutlich höher als die Möglichkeiten durch Spenden oder durch Sponsoring. Schätzungen gehen von 40 bis 55 Mrd. Euro aus, die jährlich für gemeinnützige Aktivitäten in Form von Fördermitteln bereitgestellt werden.

Wenn Sie als Fach- oder Führungskraft diese Mittel erfolgreich einwerben möchten, benötigen Sie das entsprechende Fachwissen. Dafür haben wir Deutschlands erste Weiterbildung für das Fördermittel-Fundraising im gemeinnützigen Bereich konzipiert. Im Rahmen eines 12-monatigen berufsbegleitenden Lehrgangs erhalten Sie von renommierten Förderexperten/innen das notwendige Know-how, um Förderprojekte erfolgreich initiieren, beantragen und umsetzen zu können.

Insbesondere in mittleren und größeren Organisationen des gemeinnützigen Sektors gibt es einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften, die sicherstellen, dass diese Fördermöglichkeiten tatsächlich für die Finanzierung der eigenen Arbeit genutzt werden können:

  • In einem Teil der Non-Profit-Organisationen werden neue Stellen geschaffen, die die Mittelbeschaffung zentral koordinieren und vorantreiben sollen.
  • Bei Trägern, die sich das Thema bereits erschlossen haben, steht ein Generationswechsel an. Die ältere Generation mit hohem Wissen in der Fördermittelakquise geht in den Ruhestand, ein entsprechender Wissenstransfer ist häufig nicht gewährleistet.
  • Hinzukommt die Tatsache, dass die Fluktuation in diesem Bereich häufig sehr hoch ist, da viele Organisationen nicht die organisatorischen und strategischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fördermittelakquise schaffen können.

Marlene Schmitz (Fördermittelberatung des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.): Der Kurs hat meine Erwartungen erfüllt. Der sehr gute und auch strategische Überblick über den gesamten Fördermittelmarkt – in Verbindung mit dem nötigen Handwerkszeug im Umgang mit Förderern – hat mein Wissen verfestigt und erweitert. Hervorzuheben ist, dass die Studienaufgaben sich an meiner realen Arbeitswelt orientieren, so dass sich der Lehrgang in die praktische Arbeit gewinnbringend integrieren lässt.


Bis 2019 fehlte in Deutschland eine fundierte Ausbildung für Fördermittelverantwortliche speziell von gemeinnützigen Organisationen, die alle privaten und öffentlichen Förderbereiche berücksichtigt. Mit verschiedenen Fördermittel- und Fundraisingexperten/-innen haben wir unter dem Dach der Förderlotse Akademie einen Lehrgang entwickelt, der Menschen, die sich für das Berufsfeld Mittelakquise qualifizieren möchten, eine passende Weiterbildung anbietet.

Ziele des Lehrgangs
  • Die Teilnehmer/-innen lernen alle praktischen Aspekte in der operativen Fördermittelakquise kennen und können diese erfolgreich anwenden.
  • Sie erwerben das Know-how, die strategischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Mittelakquise in ihrer Organisation aufzubauen.
  • Damit können Sie die zentrale Verantwortung und Koordinierung für die Akquise von Fördermitteln in mittelgroßen und großen Organisationen übernehmen.
  • Mit unserem qualifizierten Zertifikat weisen Sie Ihr Engagement für die eigene Weiterentwicklung nach. Mit dem Zertifikat haben Sie einen überzeugenden Nachweis für Ihre gefragte Fachqualifikation für den Arbeitsmarkt.

Zwei unserer Teilnehmer aus dem ersten Kurs in Aktion.


Maja Schauder (Fachbereichsleitung Soziale Arbeit; Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.; Regionalverband Kurhessen): Der Lehrgang hat meine Erwartungen erfüllt, mir aber auch immer wieder im vermeintlich Bekannten die Knackpunkte vor Augen geführt und mich damit überrascht.

Durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Organisationen und mit anderen Arbeitsschwerpunkten, erschließt sich mir mein Arbeitsfeld immer klarer.

Ich hatte viele kleinere und größere Aha-Erlebnisse, wo in meiner Arbeit Stellschrauben zum besseren Fördermittelmanagement liegen.


Zielgruppen und Voraussetzungen für den Lehrgang
Uns ist es wichtig, ein adäquates Lernniveau der Kursteilnehmer/-innen sicherzustellen. Der Lehrgang wendet sich an Personen mit Berufserfahrung (mindestens 2 Jahre), möglichst im gemeinnützigen Bereich:

  • Fach- und Führungskräfte aus gemeinnützigen Organisationen mit Berufserfahrung z. B. in den Bereichen Fundraising, Finanzen und Controlling, Mittelbeschaffung, Projekt- und Geschäftsfeldentwicklung, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, operatives Sozialmanagement
  • Freie und angestellte Berater/-innen für den gemeinnützigen Bereich mit Schwerpunkten in den Bereichen Fundraising, Finanzierung und Mittelakquise, Projekt- und Organisationsentwicklung, Strategie
  • Quereinsteiger/-innen, die umfangreiche Berufserfahrung in vergleichbaren Aufgabenstellungen mitbringen.

Die Teilnehmenden des ersten Kurses bei der Präsentation einer Gruppenarbeit

Die Inhalte des Lehrgangs lassen sich für alle gemeinnützigen Bereiche nutzen: Soziales und Gesundheit; Bildung und Qualifizierung; Umwelt- und Klimaschutz; Kunst und Kultur; Entwicklungszusammenarbeit und Internationales.


Sr. Birgit Baier (Missionsprokur der Don Bosco Schwestern Essen): Auch die bunte Mischung der Teilnehmer*Innen aus den ganz Deutschland und aus verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen ist ein echter Reichtum und Schatz, weil Erfahrungen ausgetauscht werden können.


Bei der Anmeldung überprüfen wir, ob die potenziellen Teilnehmenden eine ausreichende Vorerfahrung mitbringen oder ob zuerst andere Qualifizierungsmöglichkeiten zu empfehlen sind. Im Zweifelsfall beraten wir Sie gerne telefonisch.

Der Lehrgang wendet sich nicht an:

  • Verantwortliche aus dem gewerblichen Wirtschaftsbereich
  • Berufseinsteiger/-innen
  • Fach- und Führungskräfte, die sich einen allgemeinen Überblick über das Thema Fördermittelgewinnung verschaffen möchten.
  • Teilnehmende, die sich nicht aktiv in die Präsenzphasen einbringen möchten und für die es nicht möglich ist, wöchentlich etwa 3 bis 4 Stunden für das Selbststudium aufzubringen.
Aufbau des Lehrgangs
  • Der Lehrgang ist berufsbegleitend für einen Zeitraum von 12 Monaten ausgelegt.
  • Die Lehrgangsgruppe umfasst maximal 18 Teilnehmende. Mit dieser Gruppengröße ist die aktive Beteiligung und der intensive Austausch untereinander sichergestellt.
  • Es gibt sowohl Präsenzphasen als auch Selbstlernphasen (Konzept ‚Blended-Learning‘).

In den Präsenzphasen besteht die Möglichkeit an den eigenen Projekten zu arbeiten, wie hier zwei Teilnehmerinnen aus dem ersten Kurs.

  • Das notwendige Grundlagenwissen wird in Form von lehrgangsbegleitenden Online-Schulungsmodulen (18 Teillektionen mit Video- und Audiomaterial im Umfang von über 21 Stunden) vermittelt.
  • Die Lehrgangsteilnehmer können das Gelernte in betreuten Transferarbeiten vertiefen.
  • Der wöchentliche Lernaufwand im Rahmen des Selbststudiums beträgt ca. 3 bis 4 Stunden.
  • Die Präsenzphasen werden in vier Schulungsblöcken mit einer Dauer von je 3 Tagen organisiert. In den Präsenzphasen steht das praktische Anwenden der vermittelten Fachkompetenzen in Form von Einzel- und Gruppenarbeiten und Case Studies im Mittelpunkt. Referenten aus verschiedenen Bereichen geben dabei Einblick in die praktische Arbeit der Fördermittelakquise. Zwischen den Präsenzphasen wird das Gelernte im Rahmen von Hausarbeiten auf die eigene Praxis übertragen.
  • Es besteht die Möglichkeit, Studienaufgaben bewerten zu lassen und eine mündliche Abschlussprüfung abzulegen.
Das meinen unsere Teilnehmenden

In den folgenden Videos bekommen Sie einen Eindruck aus erster Hand. Aktivieren Sie den Play-Button.

Qualifiziertes Zertifikat der Förderlotse Akademie
  • Teilnehmer/-innen, die ihre drei Transferarbeiten (Umfang ca. 8–12 Seiten) bewerten lassen und die mündliche Abschlussprüfung erfolgreich abschließen, erhalten ein qualifiziertes Zertifikat mit dem Titel „Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen der Förderlotse Akademie (FLA)“.
  • Teilnehmer/-innen, die keine Prüfungsleistung ablegen, erhalten ein Teilnahmezertifikat für den Lehrgang.

    Offizieller Kooperationspartner des Lehrgangs

Inhaltliche Schwerpunkte des Lehrgangs
  • Strategische Fördermittelakquise und die Schnittstellen zu den Bereichen Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Projekt- und Geschäftsfeldentwicklung, Finanzierung und Controlling
  • Förderbereiche für gemeinnützige Themen im Detail
    • Öffentliche Mittel von Bund, Ländern und Gemeinden
    • Europäische Mittel
    • Lotterien
    • Förderstiftungen
    • Förderfonds
  • Fördermittelüberblick für die einzelnen gemeinnützigen Sektoren
    • Soziales und Gesundheit
    • Bildung und Qualifizierung
    • Umwelt- und Klimaschutz
    • Kunst und Kultur
    • Entwicklungszusammenarbeit und Internationales
    • Bürgerschaftliches Engagement
  • Operative Aspekte der Fördermittelgewinnung
    • Konzeption
    • Recherche
    • Antragstellung
    • Verhandlung und Vereinbarung
    • Umsetzung, Berichterstattung, Verwendungsnachweis, Abrechnung
    • Projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisatorische und strategische Aspekte der Fördermittelgewinnung
    • Netzwerk- und Lobbyarbeit
    • Projektmanagement
    • Einbindung der Fördermittelgewinnung in Strukturen und Prozesse der gemeinnützigen Organisation
    • Personal- und Organisationsentwicklung
    • Strategische Einbettung
    • Zusammenarbeit mit Führungskräften
    • Rechtliche Aspekte
  • Exkursionen zu wichtigen Organisationen des Förderbereichs (im Rahmen des letzten Präsenzblocks in Berlin)
    • Organisationen und Ansprechpartner aus den Bereichen Förderstiftungen, Politik und Verbände

In den Präsenzphasen gibt es mittags immer eine gemeinsamen Power-Walk. In Zweiergruppen werden die Inhalte reflektiert.

Folgende Themen werden dagegen nicht abgedeckt:

  • Fördermittel für die gewerbliche Wirtschaft
  • Fördermittel für Forschung und Wissenschaft
  • Gesetzliche Regelfinanzierung von Aktivitäten (z. B. aus den Bereichen Bildung und Soziales)
  • Spenden und Sponsoring
Lehrgangsleitung und Dozententeam

Lehrgangsleiter Torsten Schmotz

Torsten Schmotz, Diplom-Kaufmann (Univ.), verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanzierung, Fördermittelakquise und Fundraising.

Als Fördermittelexperte gibt er sein umfangreiches Praxiswissen regelmäßig in Seminaren und Workshops weiter. Er ist Hochschuldozent u. a. an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und am MCI in Innsbruck. Als Berater unterstützt er namhafte Non-Profit-Organisationen bei der Gewinnung von Fördermitteln. In den letzten Jahren hat er sieben Fachbücher zum Thema veröffentlicht.

Ende 2009 gründete Torsten Schmotz die Agentur Förderlotse, die sich als erster unabhängiger Dienstleister auf die Fördermittelakquise ausschließlich für gemeinnützige Organisationen spezialisiert hat.

Lehrgangsleiter Bernd Kreh

Bernd Kreh ist Diplom-Religionspädagoge und hat 23 Jahre als Jugendbildungsreferent in evangelischen Jugendverbänden gearbeitet. Nach Abschluss der Fundraising Akademie (2002) als Fundraising-Manager hat der die Abteilung Förderwesen, Fundraising und Stiftungen in der Diakonie Hessen aufgebaut.

Daneben hat er als Stiftungsmanager (DSA) seit 2005 die Stiftung Diakonie Hessen mitkonzipiert und entwickelt und ist in der Verwaltung von inzwischen 25 Stiftungsfonds und Unterstiftungen tätig. In der Fundraising Akademie wirkt er als Dozent und Studienleiter. Aktuelle Schwerpunkte sind strategisches Fundraising, Stiftungscoaching und Fördermittelmanagement.


Rene Hanusa (Anlagenbuchhaltung und Fördermittel; Diakonieverein e. V. Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen): Die Lehrgangsleitung punktet durch ihr Wissen im Förderdschungel. Für Fragen und Hilfestellungen auch außerhalb der Präsenzphasen haben Sie immer ein offenes Ohr.


Dozentinnen und Dozenten*

Angelika Hipp ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin. Nach ersten beruflichen Erfahrungen u. a. bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei im Aktionsmanagement und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, wechselte sie 2005 zur Neuen Arbeit Zollern-Achalm e. V., einem Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger. Dort leitete sie den Bereich „Projektentwicklung/ Projektmanagement“.  Seit 2011 arbeitet sie für die CaritasStiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Lebenswerk Zukunft als Geschäftsführerin und hat die Projektleitung der Fördermittelberatung des Diözesancaritasverbandes Rottenburg-Stuttgart inne. Die CaritasStiftung begleitet, unterstützt und verwaltet über 100 weitere Stiftungen treuhänderisch. Die Stiftungen sind im ganzen sozialen Spektrum aktiv und hauptsächlich fördernd tätig. Angelika Hipp hat die Ausbildung zur Stiftungsmanagerin an der Deutschen Stiftungsakademie absolviert.

Daniel Pichert arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Coach und Trainer für den gemeinnützigen Bereich. Seine Schwerpunktthemen sind Fördermittel, Fundraising und Projektmanagement. Er arbeitet unter anderen für die Stiftung Mitarbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Daniel Pichert war für zahlreiche Non-Profit-Organisationen und Verbände im Fördermittel-Fundraising und -management tätig, sowohl als Projektleiter als auch als Berater, und ist Autor der Bücher „Erfolgreich Fördermittel einwerben“ und „Werkzeugkiste Projektmanagement“. Das Thema Projektmangement in Förderprojekten ist auch der Schwerpunkt seines Moduls für unseren Lehrgang.

Andreas Bartels hat Erfahrung als Referent für Europäische Förderpolitik beim Bundesverband der AWO und bei der Diakonie Deutschland. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Integration von sozialpolitischen Fragestellungen in die europäische Förderpolitik. Als Mitglied im Bundesbegleitausschuss und Leiter der AG Strukturfonds der „Freien Wohlfahrtspflege“ unterstützt er die Sozialwirtschaft bei der Erschließung des Europäischen Sozialfonds ESF. Im Rahmen des Lehrgangs wird er  seine Erfahrungen bei der Verhandlung und Umsetzung des ESF-Partnerschaftsprogramms rückenwind + – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft (eine Kooperation der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales BMAS) und des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen EHAP berichten.

Alexander Ernst Spieth ist Senior-Partner und Leiter des PR- und Fundraisingbereichs bei <em>faktor – Die Social Profit Agentur in Stuttgart und Frankfurt. Er berät und unterstützt mit seinem Team gemeinnützige Träger und Organisationen bei der Gewinnung von Großspenden und Stiftungsförderungen. Der Arbeitsschwerpunkt liegt in Süddeutschland, Liechtenstein und in der Schweiz. Zu seinen Kunden zählen bspw. die Auerbach-Stiftung, die Universität Freiburg und die Caritas Stiftung. Seit 20 Jahren ist er Lehrbeauftragter im Fach Kommunikationstheorie und angewandte Rhetorik u. a. an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. In den Lehrgang wird Alexander Spieth insbesondere seine Erfahrungen bei der persönlichen Ansprache von Privatgönnern und Vermögenden einbringen.

Hendrik Happel, Dipl. Oec., ist seit Anfang 2019 als Prüfer bei der TREUGENO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. Zuvor hat er mehrere Jahre als Abteilungsleiter der Diakonie Hessen die Abteilung Prüfung und Beratung (Treuhandstelle) verantwortet. Zusammen mit der Tätigkeit als genossenschaftlicher Verbandsprüfer blickt er auf mehr als 20 Jahre Erfahrung  bei der Prüfung und Beratung von genossenschaftlichen Kreditinstituten sowie gemeinnützigen Einrichtungen (Vereine, Stiftungen, gGmbH) zurück. Schwerpunkt der aktuellen Tätigkeit ist die Prüfung und Beratung gemeinnütziger Einrichtungen und Organisationen einschließlich der Prüfung von Verwendungsnachweisen.

Evelyn Moeck hat eine juristische und betriebswirtschaftliche Ausbildung und leitet seit 2015 den Bereich der Drittmittelförderung im Diakonie Bundesverband. Sie verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Investitions- und Forschungsförderung nationaler und europäischer Programme. Nach Auslandsaufenthalten hat sie Berufserfahrung in der Investorenberatung gesammelt und maßgeblich in technologienahen Branchen gearbeitet. Seit 3 Jahren ist sie für die Wohlfahrtspflege tätig und in zahlreiche Bewilligungsausschüsse eingebunden. Sie hat den Bereich der Fördermittelbegleitung im Bundesverband aus- und umgebaut und bringt die Perspektive von Fördermittelgebern in den Kurs mit ein.

Ulrich T. Christenn ist evangelischer Pfarrer, Publizist und Sozialmanager. Seit 2016 leitet er das neu errichtete Zentrum für Drittmittel und Fundraising beim Diakonischen Werk Rheinland, Westfalen, Lippe – Diakonie RWL. Er war an verschiedenen Stellen im kirchlichen und diakonischen Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit tätig – von Kirchengemeinde bis zum Kirchentag. Als Referent für Ökumenische Diakonie ist er auch an Fundraising-Aktivitäten von großen Spendenmarken wie Brot für die Welt oder Diakonie Katastrophenhilfe beteiligt. Zudem ist er Mitglied in unterschiedlichen Vergabegremien und kennt somit auch die Geberseite.

Hanne Lloyd-Heume ist Diplom Chemikerin und Fundraising Managerin FA. Seit 15 Jahren ist sie als Fundraiserin in diakonischen Werken tätig, zunächst 13 Jahre in der Diakonie Krefeld & Viersen, wo sie viele praktische Erfahrungen sammeln konnte und seit fast 2 Jahren in der Diakonie RWL. Nach Abschluss der Fundraising-Akademie (2007-2009) als Fundraising-Managerin hat sie sich in der Beratung von Gemeinden, Hospizen und Stiftungen spezialisiert. Im Kuratorium der Diakonie Stiftung Krefeld-Viersen ist sie maßgeblich am Aufbau und in der Entwicklung der Stiftung seit vielen Jahren tätig. In den letzten Jahren hat sich als neues Arbeitsfeld die Drittmittelberatung als Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit entwickelt.


Anninka Ebert (Studienleiterin, Bundesakademie für Kirche und Diakonie): Das Referent*innen-Team ist ausgesprochen vielseitig und fachlich sehr gut gewählt und inspirierend in ihren jeweiligen Fachgebieten.


Darüber hinaus sind/waren folgende Fachexperten/-innen  als Gastreferierende beim Lehrgang dabei:

– Friederike von Bünau, Geschäftsführerin der EKHN Stiftung
Steffen Heil, Vorstand der Auerbach Stiftung
– Konrad Lampart, Projektleiter der Software AG Stiftung
– Friederike Vorhof, Beraterin für Förder- und Drittmittel
– Tobias Unger, Gründer XAVIN GmbH
– Dr. Mira Nagel, Bundesverband Deutscher Stiftungen
– Martin Georgi, Vorsitzender des Deutschen Fundraising Verbandes
– Carolina Ott, <em>faktor
– Katharina Kanold, Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Unsere Dozenten/-innen sind/waren Lehrbeauftragte an folgenden Hochschulen: Evangelische Hochschule Nürnberg, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Katholische Universität Ingolstadt-Eichstätt, Katholische Stiftungshochschule München (KSH), Universität Luxemburg, Hochschule Darmstadt und Management Center Innsbruck (MCI).

Dazu kommen weitere Experten/-innen zum Thema Fördermittelgewinnung in der Praxis.

*Bei der genauen Zusammensetzung des Dozententeams behalten wir uns im Einzelfall Änderungen vor.

Die Förderlotse Akademie und der Kooperationspartner Bundesakademie für Kirche und Diakonie

Die Förderlotse Akademie ist eine Unternehmung von Förderlotse Torsten Schmotz. Wir sind das erste unabhängige Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, das sich ausschließlich auf die Fördermittelakquise von gemeinnützigen Organisationen spezialisiert hat. In den letzten neun Jahren haben wir knapp 300 Seminare und Workshops mit über 4.000 Teilnehmenden zum Thema Fördermittelakquise durchgeführt und sieben Fachbücher herausgegeben.

Die Bundesakademie für Kirche und Diakonie ist offizieller Kooperationspartner für den „Lehrgang Fördermittelmanager/-in für gemeinnützige Organisationen“. Sie wird als Kooperationspartner auf den Zertifikaten für die Teilnehmenden genannt. Die in Berlin angesiedelte bundesweite Akademie für Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung bietet berufsbezogene Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie und generell an Fachkräfte der Sozialwirtschaft an und fördert die Fach-, Handlungs- und persönliche Kompetenz. Sie bringt sich in die sozialpolitischen Fragen und Diskussionen, in Fach- und Diakonie- und Kirchenfragen ein.

Studiengebühren und Fördermöglichkeiten

Die Studiengebühr inklusive der Studienmaterialien, dem Mittagessen und der Pausenverpflegung für den Lehrgang beträgt pro Person 5.500 Euro.

Frühbucherpreis

Für die ersten acht bei uns eingehenden Bewerbungen, gewähren wir beim Zustandekommen eines Weiterbildungsvertrags für den Lehrgang einen einmaligen Rabatt von 10 %, in Summe 550 Euro, auf die gesamten Studiengebühren.

Die (optionale) Prüfungsgebühr beträgt 750 Euro.

  • Das Kompaktseminar ist als Angebot der beruflichen Bildung nach § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuer befreit.
  • Die Studiengebühr wird in vier anteiligen Raten zu Beginn jeden Ausbildungsquartals in Rechnung gestellt, die erste Rate nach Abschluss des Weiterbildungsvertrages, frühestens im Januar 2021.

Christoph Stöckmann (Stabsstelle Projektmanagement; AWO Bezirksverband Pfalz e. V.): Der Kurs erfüllt voll und ganz meine Erwartungen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist vollkommen O.K.


Für die Übernachtung bieten wir an den Veranstaltungsorten ein individuell abrufbares Zimmerkontingent in Mittelklassehotels an. Dieses muss von den Teilnehmenden direkt beim jeweiligen Tagungshaus/Hotel gebucht und bezahlt werden.

Fördermöglichkeiten
Finanzierung durch Ihren Arbeitgeber
Gemeinnützige Organisationen und Unternehmen benötigen das Know-how, wie sie Fördermittel für ihre Arbeit einwerben können. In einigen Organisationen werden neue Stellen geschaffen, in anderen steht ein Generationswechsel an und erfahrene Fachkräfte gehen verloren. Vor diesem Hintergrund ist es eine sinnvolle Entscheidung, im Rahmen der Personal- und Organisationsentwicklung in die eigenen Mitarbeitenden zu investieren.

Dafür gibt es gute Gründe:

  • Die Ausbildung kann berufsbegleitend gemacht werden.
  • Der Arbeitgeber profitiert dadurch, dass sich praktische Übungen direkt in Bezug auf die eigenen Aktivitäten realisieren lassen.
  • Die Fortbildung ist eine gute Möglichkeit zur Mitarbeiterbindung.
  • Durch die interne Personalentwicklung entfallen hohe Kosten für die Personalgewinnung und Einarbeitung von externen Bewerbern.
  • Durch die verbesserte Mittelakquise amortisieren sich die Fortbildungskosten innerhalb kurzer Zeit.
  • Die Kosten für die Fortbildung werden als betrieblicher Aufwand steuerlich berücksichtigt.
Finanzierung durch Förderprogramme
Es gibt einige staatliche Fördermöglichkeiten für berufliche Bildungsangebote durch Bund und Länder. Die Stiftung Warentest informiert auf ihren Seiten „Weiterbildung finanzieren über die verschiedenen Fördermöglichkeiten.
Steuerliche Absetzbarkeit
Wenn Sie eine Steuererklärung abgeben, gibt es in der Regel die Möglichkeit, mit den Ausgaben für die berufliche Weiterbildung Steuern zu sparen. Auch hier gibt die Stiftung Warentest einen guten Überblick.
Termine und Veranstaltungsorte des Lehrgangs

Der Start des vierten Durchgangs ist der 1. Oktober 2021.

Zu folgenden Terminen sind die Präsenzphasen geplant:

  • 17. bis 19. November 2021 in Frankfurt/Maintal
  • 9. bis 11. Februar 2022 in Siegburg/Bonn
  • 4. bis 6. Mai 2022 in Siegburg/Bonn
  • 6. bis 8. Juli 2022 in Berlin

Termine für die optionale Abschlussprüfung: September 2022

Die Arbeitseinheiten der Präsenzblocks beginnen am ersten Tag um 9:00 Uhr und enden am letzten Tag um 15:00 Uhr.

Die Präsenzphasen finden in Tagungshäusern/Hotels der Mittelklasse statt. Wir werden ein Abrufkontingent an Einzelzimmern mit Frühstück reservieren. Die Kosten der Übernachtung mit Frühstück betragen zwischen 70 und 95 Euro. Sie können sich natürlich auch auf eigene Faust um die Übernachtung kümmern. Die genauen Informationen dazu erhalten Sie nach der Bestätigung Ihrer Anmeldung.

Anmeldung und Beratung

Sie können sich für die Teilnahme am vierten Durchgang vom Oktober 2021 bis September 2022 hier bewerben. Nutzen Sie dazu bitte unser Bewerbungsformular:

Bewerbungsformular FLA Lehrgang 4.0b (Word docx)

Bewerbungsformular FLA Lehrgang 4.0b (PDF)

Infobroschüre Lehrgang Fördermittelmanager (FLA04)b (PDF)

Wenn Sie sich persönlich zum Lehrgang beraten lassen wollen, vereinbaren Sie hier einen Telefontermin.

Buchungsseite für einen Telefontermin mit der Lehrgangsleitung

Förderlotse Akademie
Buchenstraße 3
91564 Neuendettelsau

Fax: 09874- 322 474

E-Mail: info@fl-akademie.info

Das Video der Livevorstellung des Lehrgangs vom 28. April 2020

Da sich vieles mündlich besser erklären lässt als nur mit Text auf einer Internetseite, haben wir am 28. April ein Info-Online-Seminar durchgeführt. Bernd Kreh und Torsten Schmotz als Lehrgangsleitung und zwei Teilnehmende aus dem ersten Kurs haben das Qualifizierungsangebot genauer vorgestellt und die Fragen der Teilnehmer/-innen beantwortet.

Hier können Sie die Folien zum Infowebinar herunterladen.


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